a.cat
Über uns

Über uns

Was wollen wir eigentlich?

Wir, das a.cat-Kollektiv, betreiben in Münster in Bahnhofsnähe einen physischen Raum. In diesem gibt es Kulturveranstaltungen, Vorträge, Workshops, Austausch, Gruppentreffen und vieles andere. Wenn nichts besonderes stattfindet, gibt es Café und Kneipe. Der Raum soll ein safer Space, aber auch explizit ein politischer sein.
Wir möchten Raum bieten für linke politische Organisierung, Vernetzung und Diskussion, Austausch marginalisierter Gruppen fördern, kulturelle Vielfalt ermöglichen und den Raum möglichst niedrigschwellig nutzbar machen.

Du möchtest bei uns oder mit uns eine Veranstaltung organisieren? Schau mal hier: Kontakt.

Möglichst niedrigschwellig zugänglich zu sein, bedeutet für uns auch, unsere Getränkepreise möglichst gering zu halten, damit es auch Menschen mit wenig Geld möglich ist, bei uns Getränke zu erwerben. Bei unserer Preispolitik achten wir darauf, dass immer mindestens ein alkoholisches und ein nicht-alkoholisches Getränk zu besonders niedrigem Preis erhältlich ist. Aktuell sind das Hansa, Spezi und zuckerfreier Eistee für 2,40€. Zu Beginn der Zeiten der Leo:16 kostete das Hansa noch 1,80€ doch leider sind wir nach außen immer noch kapitalistischen Zwängen unterlegen und müssen demnach, wenn es nötig wird, die Preise anpassen.
Du kannst helfen, die Preise möglichst niedrig zu halten, indem du die Miete über Spenden mitfinanzierst.

Die a.cat ist außerdem ein Raum ohne Konsumzwang: Der Aufenthalt bei uns ist auch ohne Erwerb von Getränken möglich.

Wir können nur selten und nur zu besonderen Veranstaltungen dedizierte Awarenesspersonen stellen. Dennoch versteht sich für uns von selbst, dass wir immer ansprechbar sind, wenn die Grenzen einer Person verletzt wurden oder eine Person sich wegen des Verhaltens anderer im Raum unwohl fühlt.
Wir möchten uns in diesen Fällen solidarisch verhalten und Betroffenen ihre Erfahrungen glauben. Übergriffige Menschen verweisen wir ohne Skrupel des Raumes.

Kollektiv – was heißt das eigentlich für uns?

In einem Kollektiv zu arbeiten, bedeutet, nicht den Weisungen irgendwelcher Chef*innen Folge leisten zu müssen, sondern in freier Assoziation gleichberechtigt zu arbeiten. Dabei sollen so wenige Hierarchien wie möglich entstehen. Wir wollen sowohl untereinander, als auch zu anderen Kollektiven keine Konkurrenz aufbauen, sondern uns gegenseitig unterstützen. Das gleiche erhoffen und wünschen wir uns auch von Menschen außerhalb unseres Kollektivs. Das Ziel ist der Übergang in eine Gesellschaft ohne Zwang.

Über alle wichtigen Themen entscheiden wir im Konsensprinzip. Bestimmte Themenbereiche sind in AGs delegiert (z.B. Veranstaltungsplanung, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit), die transparent eigenständig arbeiten. Wichtige Themen und Fragen besprechen wir im Plenum gemeinsam. Der Betrieb und der Erhalt der Kneipe stehen im Mittelpunkt der Kollektivarbeit. Dazu zählen: Thekenschichten, Putzarbeiten, Wartungs- und Reperaturarbeiten, Einkaufen; Kontakt zu Vermietenden, zum Steuerberater, zum Finanzamt; Veranstaltungen planen und umsetzen, Veranstaltungsanfragen beantworten; Öffentlichkeitsarbeit (SocialMedia, Plakate, …), Plenum und einiges mehr.

Als Betrieb, der in dieser Form arbeitet, hoffen wir, ein Leuchturm zu sein, der zeigt, dass eine Arbeit ohne Zwang möglich und erstrebenswert ist.
Wir zitieren hier dennoch das Leo:16-Kollektiv, das den Laden vor uns betrieben hat: „Momentan ist unsere Arbeit dennoch ehrenamtlich und unbezahlt – touché.“ Das ist leider immer noch so.

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